4. April 2026
Zuschüsse für ein barrierefreies Bad
So holen Sie das Maximum raus!
Ein barrierefreies Badezimmer ist nicht nur eine Komfortfrage – es bedeutet vor allem Sicherheit, Selbstständigkeit und Lebensqualität. Die gute Nachricht: Du musst die Kosten nicht alleine tragen. Es gibt verschiedene Zuschüsse und Fördermöglichkeiten, die Dich finanziell deutlich entlasten können.
Wir bei Bakdalia zeigen Ihnen, welche Optionen Sie haben – und wie Sie diese clever nutzen können.

Pflegekasse: Ihre wichtigste Unterstützung beim Badumbau
Wenn ein Pflegegrad vorliegt, ist die Pflegekasse meist die erste Anlaufstelle. Sie unterstützt Maßnahmen, die den Alltag erleichtern und die häusliche Pflege verbessern.
Was wird gefördert
Typische Maßnahmen, die bezuschusst werden:
• Bodengleiche Duschen für einen sicheren Einstieg
• Halte- und Stützgriffe für mehr Stabilität
• Unterfahrbare Waschbecken für Nutzung im Sitzen
• Rutschhemmende Böden zur Vermeidung von Stürzen
• Angepasste WC-Höhen für mehr Komfort
• Verbreiterte Türen für Rollstuhl oder Gehhilfe
👉 Zuschuss: bis zu 4.180 € pro Person (bei Pflegegrad 1–5)
Antrag stellen – Schritt für Schritt
Wichtig: Immer vor Baubeginn beantragen!
1. Pflegegrad prüfen lassen
2. Angebot vom Fachbetrieb einholen
3. Antrag bei der Pflegekasse einreichen
4. Genehmigung abwarten
5. Umbau durchführen & Rechnung einreichen
Das sollten Sie beachten
Mehrere Zuschüsse möglich (bei mehreren Pflegebedürftigen im Haushalt)
• Nur Fachbetriebe werden akzeptiert
• Beratung kann Ihre Chancen deutlich erhöhen
Unser Tipp: Wir unterstützen Sie auf Wunsch direkt bei der Vorbereitung der Unterlagen.
Krankenkasse: Unterstützung für kleinere Lösungen
Nicht immer braucht es einen Komplettumbau. Oft reichen gezielte Anpassungen.
Typische Hilfsmittel
• Duschsitze oder Klappsitze
• Stützklappgriffe
• WC-Erhöhungen
• Anti-Rutsch-Lösungen
👉 Diese werden häufig ganz oder teilweise übernommen
So funktioniert der Antrag
1. Bedarf mit Arzt besprechen
2. Rezept ausstellen lassen
3. Krankenkasse kontaktieren
4. Antrag einreichen
5. Genehmigung abwarten
Förderung ohne Pflegegrad: Diese Optionen gibt es
Auch ohne Pflegegrad gibt es Unterstützung – viele wissen das nicht.
Landesförderungen (je nach Bundesland)
Je nach Region können Sie profitieren von:
• Zuschüssen für barrierefreie Umbauten
• Zinsgünstigen Darlehen
• Kombinierbaren Förderprogrammen
👉 In Baden-Württemberg werden barrierefreie Modernisierungen häufig unterstützt – besonders in Verbindung mit energetischen Maßnahmen.
Kommunale Zuschüsse – oft unterschätzt!
Viele Städte bieten eigene Förderungen.
Beispiel Mannheim:
• ca. 10 % Zuschuss der Kosten (ab bestimmter Investitionshöhe)
👉 Perfekt für Teilmaßnahmen wie Dusche oder Haltegriffe
💬 Bakdalia Insight: Genau diese Programme werden oft vergessen – dabei liegt hier echtes Sparpotenzial.
KfW-Förderung: Was sich geändert hat
Früher gab es direkte Zuschüsse – diese wurden 2025 eingestellt.
Alternative heute:
KfW Kredit 159 – Altersgerecht Umbauen
• Zinsgünstige Finanzierung
• Für viele Maßnahmen nutzbar
• Kombinierbar mit anderen Förderungen
Ablauf
1. Beratung bei Deiner Bank
2. Angebot einholen
3. Antrag über Bank stellen
4. Genehmigung abwarten
5. Umbau starten
Barrierefreies Bad in der Mietwohnung?
Ja – aber:
Zustimmung des Vermieters ist Pflicht
💡 Gute Argumente:
• Wertsteigerung der Immobilie
• Zukunftssicherheit
• Oft positive Haltung bei nachvollziehbarem Bedarf
Förderungen clever kombinieren
Ein barrierefreies Bad ist eine Investition in Deine Zukunft – und mit der richtigen Strategie deutlich günstiger als gedacht.
👉 Kombination möglich aus:
• Pflegekasse
• Krankenkasse
• Landes- & Kommunalförderung
• KfW-Kredit
Unser Fazit
Wir sehen jeden Umbau nicht nur als Projekt – sondern als Lösung für echte Lebenssituationen.
Deshalb unterstützen wir Sie nicht nur bei der Umsetzung, sondern auch bei:
• Planung
• Fördermöglichkeiten
• Anträgen
👉 Ein Ansprechpartner. Ein Plan. Ein sorgenfreier Ablauf.
Schauen Sie gerne auf unserer Website vorbei --> Badsanierung
Hier gibt es die Anträge:

